Noch keine Standorte in Österreich: Fastned ist mit der Fastned Austria GmbH im Ladestellenverzeichnis der E-Control registriert, hat dort aber bis August 2026 keinen einzigen Ladepunkt gemeldet. Wer heute in Österreich lädt, trifft die gelben Dächer also noch nicht an. Sobald die ersten Standorte in Betrieb gehen, erscheinen sie hier.
Gelbe Dächer mit Solarzellen
Fastned kommt aus Amsterdam und ist seit Juni 2019 an der Euronext notiert. Erkennbar sind die Stationen an einem weit auskragenden gelben Dach, dem sogenannten Solar Tree, das mit Photovoltaik belegt ist und 2025 als Finalist bei den DesignEuropa Awards nominiert war. Die Anlage ist als Durchfahrt konzipiert: Man hält an, lädt und fährt weiter, ohne einparken zu müssen.
414 Stationen in neun Ländern
Zum Ende des ersten Quartals 2026 umfasste das Netz 414 Schnellladestationen in neun Ländern - den Niederlanden, Frankreich, Belgien, Deutschland, Großbritannien, der Schweiz, Dänemark, Spanien und Italien. Österreich fehlt in dieser Aufzählung, obwohl das Land geografisch zwischen vier davon liegt. Die Stationen sind auf bis zu 400 kW ausgelegt und tragen jeweils bis zu 16 Ladepunkte; damit gehören sie zu den größten Ladeparks Europas.
Was das für Fahrten ins Ausland bedeutet
Praktisch relevant ist das Netz für alle, die von Österreich aus weiterfahren: In Deutschland, der Schweiz und Italien sind Fastned-Stationen an den Hauptrouten vertreten. Wer die App oder Ladekarte bereits hat, kann sie dort nutzen; die Gold-Mitgliedschaft senkt den Preis je Kilowattstunde gegen eine Monatsgebühr. Der Strom stammt nach Unternehmensangaben zu 100 Prozent aus Sonne und Wind. In Österreich übernehmen diese Rolle derzeit Ionity, SMATRICS EnBW und die Ladeparks der Mineralölkonzerne.
Auf einen Blick
| Typ | Schnelllade-Netzwerk, in Österreich noch ohne Standorte |
| Ladestationen | 0 in Österreich |
| Schnelllader | 0 (≥50 kW) |
| App | Fastned App |
| Website | https://www.fastnedcharging.com/de/laden/tarife |