In Österreich sind 14.622 öffentliche Ladestationen mit zusammen 41.206 Ladepunkten gemeldet, verteilt auf 11.634 Adressen. An einem Ladepunkt lädt jeweils ein Auto, eine Ladestation fasst meist mehrere davon zusammen, und auf einem größeren Parkplatz stehen oft mehrere Stationen. 23 Prozent der Stationen laden mit mindestens 50 kW, die übrigen sind auf längeres Stehen ausgelegt - an Hotels, Einkaufszentren und Wohnanlagen. Was eine Kilowattstunde kostet, hängt dabei weniger von der Ladeleistung ab als vom Betreiber: Der Median des gemeldeten Ad-hoc-Preises liegt bei 56 Cent, die großen Anbieter reichen von 44 Cent beim ÖAMTC bis 90 Cent bei Energie Klagenfurt.
Ladestationen in Österreich
Ladestationen nach Bundesland
Die größten Betreiber
Alle Betreiber →Ratgeber für E-Auto-Fahrer
Alle Ratgeber →E-Tankstellen finden leicht gemacht
Die 14.622 Ladestationen verteilen sich sehr ungleich: 2.095 erreichen mindestens 150 kW, 766 davon sogar 300 kW und mehr - das sind die Säulen, an denen eine Pause auf der Langstrecke reicht. Die große Mehrheit liefert dagegen 11 oder 22 kW. Für den Alltag genügt das, weil ein Auto ohnehin die meiste Zeit steht; für die Urlaubsfahrt ist der Unterschied entscheidend.
Regional fällt das Netz deutlich auseinander. In Wels lädt jeder zweite Standort schnell, im Kärntner Bezirk Hermagor nur jeder zwölfte, im Wiener Bezirk Hernals überhaupt keiner. Auch beim Preis liegen zwischen dem günstigsten Bezirk (Kirchdorf an der Krems, 44 Cent) und dem teuersten (Klagenfurt, 90) volle 46 Cent je Kilowattstunde. Wo du lädst, wirkt sich damit stärker aus als die Frage, welches Auto du fährst.
Wie die Steckertypen zusammenhängen, warum Ad-hoc-Laden fast immer teurer ist als ein Vertrag und welche Förderungen es für E-Autos und Wallboxen noch gibt, steht im Ratgeber.